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BOTANIK

Die Vanillepflanze, die eine Länge von bis zu 15 m erreichen kann, ist ein Liane mit grünen, knotigen, zylindrischen und verzweigten Stielen.  Sie hängen sich mit Adventivwurzeln von 2 mm Durchmesser an Bäume und andere Träger. Der Hauptstamm hat einen Durchmesser von einem bis zwei Zentimeter.

Der Hauptstamm hat einen Durchmesser von einem bis zwei Zentimeter.
Die Blätter der immergrünen Vanillepflanze sind grün und 15 bis 25 cm lang sowie 5 bis 8 cm breit. Die trompetenförmigen Blüten sind hellgelb und duftend.

Die Staubgefäße, Griffel und Narbe sind miteinander verbunden und bilden das Gynoceum. Um den Pollen auf die Narbe zu transportieren bedarf es menschlicher Hilfe. Der Wind hat aufgrund der Disposition der Blütenbestandteile  keinerlei Wirkung.

Die Frucht ist eine grüne längliche Schote. Die Schoten werden in Bündeln von rund zehn Früchten unterschiedlicher Längen zwischen 10 und 20 cm zusammengefasst. Bei der Reife wird die Frucht gelb und braun und ist bereit zur Ernte.

Von den rund einhundert verzeichneten  und mehr oder weniger örtlich begrenzt vorkommenden Arten wurden drei als natürliche Vanillinquelle identifiziert:

  • Vanilla Pompona Shiede : Sie ist in erster Linie in den tropischen Gebieten Südamerikas, in Brasilien und Guyana, anzutreffen und wird auf den Antillen (Martinique, Guadeloupe, Trinidad) angebaut. Der Anbau dieser nur sehr wenig ergiebigen Vanilleart wurde sehr rasch aufgegeben. Sie wird auch als kleine Vanille oder Bananenvanille bezeichnet und ihre Produktion beschränkt sich auf einige hundert kg pro Jahr. Die Schoten sind kurz mit einer durchschnittlichen Länge von 10 bis 12 cm und 1 bis 3 cm Breite. Duftstoff: VANILLIN
  • Vanilla Tahitentis Moore : Diese Vanilleart wurde im Jahr 1848 von Admiral F.Hamelin auf Polynesien eingeführt. Während französisch Polynesien in den 50er Jahren mit einer Produktion von 200 Tonnen nach Madagaskar der zweitgrößte internationale Vanilleproduzent war, ging der Vanilleanbau mit der Globalisierung der Produktion und der hohen Produktionskosten in diesem Gebiet stetig zurück und liegt heute nur noch bei wenigen Tonnen pro Jahr. Der geringe Vanillingehalt und das stark anisartige Aroma dieser Vanilleart veranlassten die Nutzerindustrien dazu, sich vermehrt der Bourbon-Vanille oder der indonesischen Vanille zuzuwenden. Tahitivanille wird hauptsächlich in der Parfümindustrie in Form von Extrakten und in Form von Schoten für den Konditorei-Sektor verwendet. Duftstoff: HELIOTROPIN
  • Vanilla Planifolia oder Vanilla Fragrans : Diese Ende des 19. Jahrhunderts am indischen Ozean eingeführte Vanilleart ist die weltweit am meisten produzierte und vertriebene Vanillesorte. Sie wächst in Madagaskar, auf den Komoren, auf Réunion (nur die in diesen drei Gebieten angebaute Vanille wird als Bourbon-Vanille bezeichnet), sowie in Indien, in Indonesien, in Uganda, in Mexiko und auf den Tonga-Inseln.



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